Der Weg zur Reha  /  Mutter/Vater-Kind-Kur

Allgemeines zur Mutter/Vater-Kind-Kur
Häufig tragen Mütter die Hauptlast in der Familie. Viele sind mit dieser Situation überfordert. Die Folgen sind seelische und körperliche Beschwerden. Nicht selten werden hierdurch auch die Kinder krank: Der Teufelskreis nimmt seinen Anfang. Der Ausweg aus Überlastung und Krankheit ist die Mutter-Kind-Kur. Die Kinder können entweder als gesunde Begleitpersonen mit zur Kur (wenn sie zuhause nicht betreut werden können) oder sie werden im Bedarfsfall mitbehandelt.

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Wie stelle ich einen Antrag?

1. Sie gehen zu Ihrem Hausarzt und bitten um ein Attest, in dem er die Notwendigkeit Ihrer Mutter/Vater-Kind-Kur schriftlich begründet.

2. Dann stellen Sie Ihren Antrag auf Bewilligung der Mutter/Vater-Kind-Kur bei Ihrer Krankenkasse. Diesem Antrag fügen Sie das ärztliche Attest bei, das die medizinische Notwendigkeit der Mutter/Vater-Kind-Kur bestätigt. Geben Sie auch hier Ihren Klinikwunsch an.

3. Sollte Ihr Antrag vom Kostenträger abgelehnt werden, haben Sie die Möglichkeit Widerspruch einzulegen.

4. Mit Ihrer Bewilligung (auch "Kostenzusage") Ihrer Krankenkasse wenden Sie sich bitte an unsere Klinik (Patientenanmeldung), damit wir mit Ihnen den Termin für den Antritt Ihrer Mutter/Vater-Kind-Kur abstimmen können. Eine Mutter/Vater-Kind-Kur dauert in der Regel 3 Wochen.

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Welche Kosten trage ich?
Ihre Krankenkasse übernimmt die Kosten Ihrer Mutter/Vater-Kind-Kur, dies gilt auch für Begleitkinder. Auf Sie entfällt die gesetzliche Zuzahlung von zehn EURO pro Kalendertag.

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Wer kann mich begleiten?
Kommt Ihr Kind als Begleitkind mit, so benötigen Sie für Ihr Kind kein Attest. Es erhält in diesem Falle auch keine Therapiestunden. Ist eine Behandlung Ihres Kindes notwendig, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, damit dieser ebenfalls ein Attest ausstellt.

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